seminarXXI: les non-dupes errent

jacques lacan SXXI: sitzung 5

modalitäten des geschriebenen

möglich               :was aufhört sich zu schreiben

notwendig          :was nicht aufhört sich zu schreiben

unmöglich          :was nicht aufhört sich nicht zu schreiben

kontingent         :was aufhört sich nicht zu schreiben

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die logische zeit

moment des sehens

zeit zum begreifen                      (durcharbeiten)

moment des schliessens            (hast)

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der satz und die unbestimmte betonung (nachträglichkeit, antizipation)

wiederkehr:   real                        (1.proposition)

gegenwart:    symbolisch           (punktierung)

zukünftiges:  imaginär               (2.proposition)

 

die ordnung des buchstabens

 

1.zeit: trace-d’un-pas:     spur eines schrittes/dings/subjekts (mythisch)

2.zeit: pataques:                mehrdeutigkeit/überdeterminierung

3.zeit: pas-de-trace:        keine spur, nachträglichkeit

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-die ausstreichung keiner vorgängigen spur, welcher auch immer

-das litterale ist pure litura

 

 

 

meine erste inhaltliche (grobe) gliederung des seminars XXI

I.DIT-MENSIONS

Kap.1:                  sense, knowledge, intuition

Kap.2:                 occult, sexual non-relation, initiation

Kap.3:                 3d-space, “THE way”, rsi-space

II.DIVINE, COURTLY AND EVERYDAY LOVE

Kap.4:                 love and the middle/mean

Kap.5:                 from the possible to the necessary

Kap.6:                 two suppositions: the real/ the subject

III.LOGIC: SCIENCE OF THE REAL

Kap.7:                the true and the real

Kap.8:                troumatisme, invention of knowledge

Kap.9:               beauty, real, jouissance, middle

IV.”GOD” AND NAMING

Kap.10:            supreme good, god, love, finality, ethics

Kap.11:             invention, knowledge, authorisation, be named-to

Kap.12:            savoir in the real, the tree in the garden eden

V.THE ONE OF THE SIGNIFIER AND THE “UNIVERSE”

Kap.13:            the one, universe, orientation

Kap.14:           le symbolique and  phallic (semiotic)  jouissance

Kap.15:           ex-sistence of language in relation to being

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I.DIT-MENSIONS

“…sie sind gleichklingend. das ist der reichtum der sprache. und ich würde sogar noch weiter gehen – es ist ein reichtum den nicht alle sprachen haben, aber das ist ja warum sie verschieden sind. aber in dem was ich vorbringe, ausgehend von diesen begegnungen, die als witze bezeichnet werden, werde ich es vielleicht schaffen ihnen vor ende dieses jahres spürbar (sensible) zu machen – sie ein bißchen besser spüren zu lassen, was der witz (mot d’esprit) ist.

und ich werde sogar schon jetzt etwas darüber vorbringen.

in diesen zwei, in worte gesetzten termen, „les noms du pere“ und „les non-dupes (qui) errent“, ist es das selbe wissen. in den beiden. es ist das selbe wissen in dem sinn, dass das unbewusste ein wissen ist, aus dem das subjekt sich selbst entziffern kann. es ist die definition des subjekts die ich hier gebe. vom subjekt, so wie das unbewusste es konstituiert. es [das wissen] entziffert es [das subjekt], denjenigen, der dadurch, ein sprechender zu sein, in der position ist diese operation in gang zu setzen, der sogar bis zu einem gewissen punkt dazu gezwungen ist, bis er einen sinn erreicht. und das ist wo er stoppt, denn…man muss stoppen. man erbittet sogar nichts als das! man will sogar nur das, weil man nicht die zeit hat. es stoppt also bei einem sinn, aber der sinn bei dem es stoppen soll, in den zwei fällen, obwohl es das selbe wissen ist, ist nicht der selbe sinn.

seien sie nicht überrascht, dass ich die sache hier als rätsel belasse, denn das rätsel, ist die fülle an sinn.

was es darüberhinaus nur ‘rüberbringt wegen dem fakt dass das was das symbolische konstituiert immer verziffert (chiffré) ist. das imaginäre ist was das entziffern stoppt, es sit sinn. wie ich ihnen sagte muss man tatsächlich irgendwo stoppen, und sogar so bald man eben kann.

das imaginäre ist immer eine intuition davon was zu symbolisieren ist. wie ich gerade gesagt habe, etwas darauf zu kauen, zu denken, wie sie sagen. und, in kürze, ein vages geniessen. die menschliche masturbation ist vielfältiger als geglaubt wird,…”13.11.1973

in den ersten drei sitzungen entwickelt lacan das thema des sinns und erklärt dass seine zuhörer im unrecht sind wenn sie denken dass in seiner lehre das imaginäre (sinn) immer nur pfui und das symbolische (der signifikant) jamjam ist. trotzdem geht lacan auch hier davon aus, dass das wort erst mal keinen sinn hergibt und erst die einfügung in einen satz den sinn als effekt bringt. das symbolische, das in der verzifferung besteht, kriegt sinn erst dort wo das imaginäre, als intuition dessen was zu symbolisieren wäre, die entzifferung stoppt. es ist daher dass ein wissen in verschiedenem sinn resultieren kann, einmal je nachdem wie man es (dieses primär aus dem sprechen des anderen genommene wissen) „schreibt“ und weil die zeit, die man nicht hat, die entzifferung zwingt zum ende zu kommen, was, wie lacan sagt, auch genau das ist was man verlangt: irgendwo, in einem sinn, zu stoppen. das ubw wird definiert als ein wissen in dem das subjekt sich entziffern kann. lacan sagt dass es der klangliche reichtum einer sprache (man verstehe auch: equivoke) ist, der sie von anderen unterscheidet, er sagt weiter, dass, wenn ein chinese in der lage ist mich zu verstehen, so weil, in bezug auf seine eigene sprache, er schon in problemen steckt. interessant sind in diesem zusammenhang lacans aussagen in einem fernsehinterview des selben jahres:###TV###. er führt hier auch den begriff des narren ein, der, da er sich an die struktur hält und (sein ubw) liebt, nicht irrt. anders der nicht-genarrte, der von einer norm ausgeht, die das leben als typ und weg angeblich in jedem individuum nur reproduzieren soll (wobei nur gott weiß wie die diese prästabilierung stattfinden sollte (siehe Encore:”vom barock”) und daher das wesentliche (an der erkenntnis des ubw) verfehlt. als relativ enigmatisch bleibendes beispiel spricht er über sokrates, der nicht nur seine ethischen imperative über sein leben (das den behavioristen immer nur als der höchste zweck gelten kann) stellte, sondern dadurch eben nicht wie „jeder mensch“ einfach nur sterblich war, sondern in einem anderen sinn unsterblich wurde, was ja auch genau das war worauf er abzielte(1).

lacan entwickelt dann weiter, dass, wenn er sagt, dass es notwendig sei sich zum narren von etwas zu machen, dann nicht von seinen ideen, denn seine formeln in algebraischen buchstaben seien eben keine ideen, was nicht heiße, dass man mit ihnen nicht einiges machen könnte. er sagt auch (wie immer) dass er zwar nicht versteht warum immer so viele menschen da sind, dass er aber glaube ,dass es damit zu tun habe, dass die leute hofften durch das was er sage ihrer stupidität zu entkommen, aber, geht es weiter: dieser anspruch an ihn sei eben teil dieser stupidität, der er aber rechnung zu tragen suche. er versuche immer alles um zu verhindern, dass seine hörer (und vor allem die analytiker unter ihnen) zu schnell verstünden, daher auch seine langsamkeit. das okkulte wird definiert (in einem ersten schritt) als das was vom system der wissenschaft abgelehnt wird und daher anderswo wieder auftaucht, so geschehen mit freuds text über „die okkulte bedeutung des traumes“ der ab der siebten ausgabe der Traumdeutung unterdrückt wurde. weiters betont lacan das das begehren/der wunsch ein ganzes leben hindurch der/das gleiche bleibt, da es einer fixierung auf das Ebenbild entspringt. das begehren hat kein objekt, dafür eine formel (der phantasie), eine grammatische verfasstheit deren glieder durchkonjugiert werden. der traum dient nicht der vorbereitung von kommunikation mit anderen oder anderen nützlichen zielen (was dem vorbewussten vorbehalten bleibt), das einzig nützliche (im gegensatz zum geniessen) was der traum vollbringt, und seine einzige physiologische erklärung, ist die unterbrechung des schlafs zu verhindern. der Lustgewinn, mit hilfe dessen der traum das subjekt also im schlaf (doch für lacan ist die realität des tages nicht das aufwachen: man wacht auf wenn die lust zu intensiv, d.h. zum geniessen und damit zu real wird. aber nur um in den traum zurückzukehren den wir realität nennen) hält, besteht in der verzifferung des signifikanten materials das er in den tagesresten findet. lacan macht ein paar kommentare darüber, dass das was uns wirklich fertigmacht der genuss ist, und man ihn, ausser eben als wiederholung, vermeidet. daher müsste das freudsche lustprinzip eigentlich unlust(vermeidungs)prinzip heißen. das reale material der traumanalyse ist eben das sprachliche material das uns freud vorführt. aller sinn in der traumdeutung, sagt lacan, ist sexueller sinn, insofern er sich auf das loch bezieht das das fehlen der sexuellen beziehung in der sprache lässt, was dann später darauf hinauslaufen wird, dass lacan sagen wid, dass es natürlich gar keinen sexuellen sinn gibt und damit auch der sinn des traums kein solcher sein kann sondern der traum eben diesem ab-sinn gilt. das reale als unmögliches ist in diesem nicht-verhältnis. die deutung ist unkalkulierbar, entgegen vielem anderem in der welt, weil sie das geniessen betrifft, was es unmöglich macht zu schreiben was ein gelingen wäre. er spricht dann über zwei heere als laufende diskurse, die nur halten weil jedes seinen heerführer für den signifikanten „eins“ hält, und das das zufällige und der grund warum auch ein sieg nicht kalkuliert werden kann z.b. darin liegt, dass, wenn die einen es geniessen getötet zu werden, sie die oberhand behalten werden. lacan sagt ferner, dass der aufsatz „warum krieg?“ den freud und einstein zusammen geschrieben haben ihnen nicht zu größerem ansehen in seinen augen gereicht. das okkulte, geht es weiter, ist sicher dies: die abwesenheit von verhältnis. der traum und die telepathie haben nichts miteinander zu tun, ausser dass die telepathie von der ordnung der kommunikation ist und daher als material auch im traum auftauchen kann; aber diesen „speziellen draht“, den gibt es nicht. das einzige was zwischen einem schicksalsdeuter und seinem klienten passiert, ist das ausmessen des netzwerks des wunsches, denn wenn das ubw sprachlich ist, in die sprache kommt, warum sollte es nicht eine punktierung des begehrens durch das begehren des anderen geben. wir haben unter dem namen okkultismus die reste von dem was man initiation nannte, etwas das mit dem zu tun hat was mauss techniken des körpers nannte; initiation präsentiert sich immer als etwas, ein zugang, der nicht ohne alle arten von umwegen, überlegungen bezüglich des geniessens vor sich geht, vielleicht, sagt lacan, ist der körper viel klüger als was die anatomischen physiologen über ihn wissen, vielleicht gibt es eine wissenschaft des geniessens. das einzige unglück ist, dass es heute nirgendwo mehr auch nur die spur von initiation gibt.(2)

in sitzung drei spricht lacan über die ordnungen die im knoten möglich sind, ich lasse das (so wie vieles anderes) erstmal beiseite. er spricht im ganzen seminar 21 viel vom realen und vom imaginären, dessen schattendasein hier  wieder ein ende findet. aber er spricht kaum explizit vom symbolischen, ich bin mir ziemlich sicher, dass das, wie in der analyse ein schweigen ist, das mehr spricht als tausend worte: das symbolische ist das mittel (ein term der im zusammenhang mit der liebe wieder auftauchen wird) der verknüpfung des imaginären und des realen als drittem. wir haben keinen sinn für tiefe und raum, wir sind wie die wesen in “flatland” (einem mathematik-abenteuer buch für kinder das lacan zitiert). das beste was man tun kann ist schreiben. lacan zitiert jemand von dem er sagt dass er den mut hatte etwas zu sagen (was doch offensichtlich sein sollte!): ” die tinte (sic!) der gelehrten ist dem blut der märtyrer überlegen”, und sagt, dass wir keine zeugnisse von den märtyrern haben als gemälde und sagt dass freud erkannte dass die kunst und die religion ein- und dasselbe sind (zwangsneurose). lacan spricht nicht wegen der grossen zahl von anwesenden sondern weil sie zahl sind so.

es folgen ausführungen über die passe, die prozedur durch die man nach einer analyse analytiker der lacan schule wurde. es ist nicht genug ein narr zu sein um nicht zu irren, man muss der narr eines bestimmten wissens sein. was der p.a.-diskurs antwortet ist das alles was wir tun uns kennt, alles was wir tun ist komplett determiniertes wissen. das ubw impliizert das ohne-pardon bezüglich der umstände. dass es ein wissen ist macht das sprechen dieses wissens verhärtetes wissen, ein wissen das schon immer da war. das sprechen macht diskurs als eine artikulation der struktur (sprache). diskurs ist das einzige band das es zwischen sprechenden wesen gibt, was nicht bedeutet dass man nicht andere bänder imaginiert.

der raum ist, ohne dass das aufgefallen wäre knoten, woher auch die metaphern von den knoten der liebe und der freundschaft herrühren. der knoten und das symbolische und das imaginäre sind unser zugang zum raum. der imaginäre modus ist das sein des symbolischen , lacan hat lange versucht auszuarbeiten wie der symbolische modus das imaginäre erhellen kann. zu anfang seiner lehre sagt lacan, sagte er in seinem engsten kreis: “ich taufe sie real, denn wenn es sie nicht gäbe, müßte man sie erfinden” und fügt hinzu dass er keine angst vor wörtern hat die den geschmack der religion haben.

der eigenname ist notwendig im sinne von lacans definition des notwendigen als das was nicht endet sich zu schreiben.

wenn er sagt dass die wahrheit immer nur halb-sagen ist, dann weil es keine wahrheit gibt die nicht mathematisiert d.h. von axiomen begründet ist. die wahrheit betrifft nur das was keinen sinn hat. die religion ist wahr und em analytischen diskurs ähnlich.

##+neurotiker +hans##

lacan hat nie gesagt die sprache und das wissen seien das gleiche. die sprache ist das resultat dessen, dass es da etwas vom signifikanten “eins” gibt, das wissen die konsequenz davon dass es einen zweiten gibt. sie bilden keine kette daher kommt die (“notwendigkeit” der) entzifferung.

der borromäische knoten hat etwas mit der debilität die man liebe nennt zu tun und ist ein pädagogischer ansatz, lacan sagt es ist nie etwas besseres, auch nicht von seinen schülern, geschrieben worden als kants text über die pädagogik, auch wenn kant nichts über den knoten und die notwendigkeit des lernens damit er gemacht ist, wissen konnte.

der non-dupe, der welcher irrt, ist ein (doppelter) narr des möglichen, der dupe einer des realen.(3)

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II.DAS SAGEN, DIE LIEBE UND LE MOYEN

lacan beginnt die vierte sitzung damit über die resonanz seines sagens (dire) zu sprechen. er sagt es ist nicht der knoten sondern sein sagen das wichtig ist (das des knotens). nicht jedes wort/sprechen ist ein sagen, sonst wäre jedes sprechen ein ereignis (evenement). das sagen ist kein moment des wissens, keine philosophie. für jeden hat der knoten des wissens eine sehr partikulare stütze. die liebe ist die resonanz des knotens unter seinen zuhörern.

er sagt, dass, wenn seine zuhörer auch keine gläubigen sind, sie im bezug von sein und liebe es doch sind. nicht sagt er dass sie ihn unterstellen, er unterstellt sie. man sagt man kennt den mit dem man es in der liebe zu tun hat. aber was ist das sein wenn nicht diese aseptischen imaginären perfektionen von denen man träumt. an der spitze der leiter der tagträume befindet sich immer dieser gott oder ein anderer.

die traumforschung beschäftigt sich mit etwas das nichts mit dem zu tun was man als traum erlebt. beim sprechenden sein ist da ein wissen das man im traum hört, welches nichts mit dem zu tun hat was einem bleibt wenn man, angeblich, “wach” ist. das ist warum  es wichtig ist den traum zu entziffern. vorher ist man immer in der signatura rerum, der lesbarkeit der welt, man sollte nicht glauben dass, weil es nichtmehr die priester sind die es einem erzählen, man nicht noch am selben punkt ist.

wenn die liebe die metapher von irgendetwas sein soll, wäre es gut zu wissen von was. es ist nicht die kenntnis (connaissance) der tradition. die liebe bezieht sich auf ein ereignis.  z.b. wenn ein mann eine frau trifft (vom umgekehrten fall, sagt lacan fehlt es ihm an erfahrung). macht das gebot der göttlichen liebe zwei oder drei? das: “du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst” ist die abschaffung der geschlechterdifferenz. zu sagen dass es kein geschlechtliches verhältnis gibt, läuft auf das gleiche hinaus wie zu sagen dass es keine initiation gibt. aber initiation und geschl. verh. sind nicht das gleiche, denn es reicht nicht dass zwei sachen nicht existieren damit sie das gleiche sind.

die beziehung zwischen einem mann und einer frau sind komplex. ist die liebe, insofern lacan über sie mit bezug auf den wanderer/pilger sprach, einen teil des weges zusammen gegangen zu sein? am horizont des ubw wären der großvater und die großmutter: es gibt auch das im ubw. das ist vielleicht aber nicht alles. über welchen weg liebt ein mann eine frau. es gibt viele antworten. die beste: bon-heur! man ist der bonheur unterworfen, die umstände sind nicht immer förderlich. der wegbegleiter beschreibt, solange man ihn nicht im register des pilgers auf dem pfad nimmt, die liebe nicht ausreichend.

es folgen aussagen über die “imagination an die macht”, einen 68er slogan. die linke, sagt lacan, scheint ihm sehr traditionalistisch.

wenn sagen ein ereignis ist, weiss nur gott seine konsequenzen. die liebe ist nicht mehr als ein sagen als ereignis, ein addressiert sein ans wissen. man weiss den knoten nicht, er ist auch nicht das wissen von etwas. das wichtige am knoten, ist dass jeder seiner ringe als menge gebrochen ist, sich nicht schließt.

die supposition (der liebe) gottes ist die transformation des terms begehren in den term fin: die definition des teleologischen selbst.  der start wird das ende, insofern das ende die rolle des starts spielt. was darin den begriff des fin erzeugt ist das mittel. jedes/r fin kann als mittel dienen. das imaginäre als mittel der verknüpfung von S und R ist was man tatsächlich als liebe bezeichnen muss.

die passion christi ist eine  des signifikanten, er hat unrecht wenn er sagt, dass die lilien des feldes weder sähen noch weben, das ist eine verleugnung.

nichtsdestotrotz ist die liebe die beziehung des realen zum wissen. wenn die psychoanalyse ein mittel ist, hält sie sich am platz der liebe. es ist das imaginäre des schönen (im ethischen sinne) das sie anzugehen hat, um eines wiedererblühens der liebe als liebesbrief /lettre d’(a)mur willen. die liebe ist das spezifische imaginäre eines jeden, das ihn nur einer gewissen anzahl von menschen, die nicht durch zufall gewählt sind, verbindet. da ist der ursprung der mehrlust. da ist die beziehung eines gewissen realen zum wissen, da ist wo die liebe das loch stopft.

jeder webt seinen eigenen knoten. wenn die liebe das mittel der verbindung von geniessen und tod spielt ist sie kein verfehlen mehr. wenn sie auf dem level der finalität funktioniert, als mittel zwischen realem und symbolischem, hat sie alle chancen das zu sein was auf dem level der finalität ist: pures verfehlen. (4: fehlt noch viel)

Published in: on September 30, 2010 at 3:56 pm  Leave a Comment  

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